2. ADS Symposium 2014 / Rückblick

da wir nach dem 1. Symposium so viele positive Rückmeldungen erhalten haben, war klar, dass wir ein 2. Symposium organisieren möchten. Dank der Anregungen unserer Besucher kristallisierte sich folgendes Thema heraus:


"1:0 für emotionale Balance"
Strategien, um Schwierigkeiten zu meistern


Wer hat die Regie über unsere Reaktionen und unser Denken und was können eigentlich Emotionen?
Heute wissen wir, dass an allen Entscheidungen, die wir treffen, unser emotionales System genauso beteiligt ist, wie unser Verstand.

Gefühle bringen nicht nur Farbe ins Leben, sie können uns überwältigen oder auch hemmen.
Je besser wir Emotionen wahrnehmen und lernen, angemessen mit ihnen umzugehen, desto eher versetzen sie uns in die Lage, Reize und Situationen stimmig zu bewerten und adäquat auf sie zu reagieren. Emotionale Kompetenz ist die Basis für Lebensbewältigung, Zufriedenheit und Erfolg.
Wir wollten aufzeigen, wie das Zusammenspiel von Emotion und Ratio im Kopf gesteuert wird und warum bei ADS gezielt Strategien trainiert werden sollen.

 

Dafür hatten wir Gastreferenten der Uni-Marburg eingeladen, Herrn C. Staudter und Herrn S. Keitel eingeladen mit dem Vortrag 

Rote Karte für Ärger und Wut – praktische Tipps für Stresssituationen

Aus Ihrer Praxis in der Kinder-und Jugend-Ambulanz der Universität Marburg konnten Sie uns sehr plastisch Beispiele bringen, an Hand denen man erkennen konnte, wie wichtige auch für Bezugspersonen eine innere Haltung und Angrenzung zu emotionalen Situationen mit ADS-Kindern und -Jugendlichen ist.

 


Ganz besonders viel positive Rückmeldung aber haben wir zu dem Interview bekommen, das Frau Dr. Aust-Claus mit einem ehemaligen Patienten (damals noch ein Kind, heute BWL-Student).


Er konnte vor allem den Eltern und Lehrer, die als Besucher gekommen waren, sehr eingängig erklären, wie sich ein ADS-Kind (in dem Fall hyperaktiv und kein "Träumer") in der Schule fühlt, wie es sich mit Aufgaben im Haushalt und von der Schule "abmüht" und wie sich letztlich auch positiv Autonomie freisetzen kann, wenn man von Zuhause viel Verständnis, Nachsicht und Kompensationshilfen bekommt, um dann als Erwachsener Mensch selbständig ins "eigene Leben" gehen zu können.

Vielen Dank an dieser Stelle auch von uns!!!


Sollten Sie sich wieder ein Symposium im Museum wünschen, dann schreiben Sie uns, vielleicht gibt es ein Thema, das Ihnen besonders auf dem Herzen liegt, welches wir evtl. mit in unsere Vorträge aufnehmen könnten: info@optimind-media.de

Sobald wir ein Konzept für neue Vorträge haben versuchen wir ein 3. Symposium ins Leben rufen. Wir hoffen, dass es klappt.

 


Bis dahin herzliche Grüße

Ihr OptiMind Institut

 

 

 

 

 

 

OptiMind-Institut, Wiesbaden, für Therapie bei ADS Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
OptiMind-Institut, Wiesbaden